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<pre>Leicht hatten es die Dortmunder dennoch nicht. BVB-Coach Thomas Tuchel führt dies vor allem auf die taktische Disziplin und die hohe Flexibilität im Spiel der Freiburger zurück.Tugenden, die so manch anderem in dieser Spielzeit bereits das fürchten gelehrt haben.  <p> Video: Werder Bremen hat gegen Freiburg nicht überzeugen können und eine bittere 1:3-Niederlage einstecken müssen. Fin Bartels bringt die Partie auf den Punkt. (Quelle: YouTube/Werder Bremen)  <p>  Wenngleich es dem erforderlichen Neuanfang zweifelsohne dienlich ist, wenn sich die Niedersachsen von allen unwilligen Angestellten so schnell wie möglich trennen, droht so mancher der sich ankündigenden Abgänge dann doch eine bedrohliche Lücke im Kader zu hinterlassen. <p> Als aktuelles Sorgenkind der Liga bekommen es die Knappen mit einem verlustpunktfreien FC Bayern zu tun, der schon frühzeitig die angestammte Tabellenspitze in Beschlag genommen hat. <p>  War bislang vor allem das Mittelfeld von zahlreichen Ausfällen (Herrmann, Hofmann, Johnson, Traore etc.) betroffen, macht sich nun im Breisgau darüber hinaus auch auf der rechten Abwehrseite das Stopfen eines großen Lochs erforderlich.  </pre>


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<pre>Dabei dürfte es nur der ärgerlichen Winterpause anzulasten sein, dass die Aussichten des derzeit ersten Bayern-Jägers nicht auch vor dem Trip nach Sachsen als glänzend einzuschätzen sind — vor Weihnachten waren schließlich nur mehr die Königsblauen im Höhenflug in der Liga unterwegs.  <p> Dabei drängt sich noch nicht einmal die Vermutung auf, dass sich der möglicherweise letzte Prüfstein als besonders problematisch erweist: In den bisherigen Vergleichen wurden dem selbsternannten Jäger aus der Heldenstadt stets mit größtem Genuss die Grenzen aufgezeigt.  <p>  Leverkusens Trainer Schmidt gab sich zwar geschmeichelt, ist allerdings nicht wirklich davon überzeugt, dass die Werkself heuer den ersten Meistertitel der Klubgeschichte einfahren kann: <p> Tatkräftig dabei mitgeholfen haben allerdings nicht nur die Mainzer, sondern auch zahlreiche Fehlentscheidungen von Schiedsrichter Guido Winkmann: Allen voran die überharte Gelb-Rote-Karte für „Sechser“ Jean-Philippe Gbamin (62.). <p>  AndrÃ© Schubert hatte nach der Pleite auf Schalke lediglich das Ergebnis als Schwachstelle ausgemacht.  </pre> 


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<pre> Dazu braucht es aber ein wesentlich klügeres Auftreten als jüngst in Düsseldorf.  <p> „Wir waren nicht da. Nach so einem Spiel muss man hinterfragen, warum elf Spieler so monoton sind. Wir waren nicht spritzig, nicht frisch, nicht fit.“  <p>  – In der BayArena konnte Christian Streich bereits nach 45 Minuten mit den Vorbereitungen für das nun anstehende Heimspiel beginnen. <p>  Rund 20 Minuten danach mussten beide Mannschaften allerdings in die Stadion-Katakomben „flüchten“. <p>  Nun wäre es fraglos eine maßlose Übertreibung, deshalb auch nur von einer leichten Auswärtsschwäche der Bayern zu sprechen; nichtsdestotrotz könnte es durchaus munter werden, wenn es der ewige Seriensieger nun mit einem fast ebenso formstarken Herausforderer zu tun bekommt.  </pre>


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<pre> Dabei können die Sachsen aber durchaus darauf hoffen, dass sich derzeit auch der FSV Mainz ein kleines Bisschen wie eine Spitzenmannschaft fühlt.  <p> Das kürzliche Remis in Mainz machte dabei schmerzlich deutlich, dass die Ladehemmung nicht nur den erheblichen Personalsorgen angelastet werden kann; über die Länderspielpause hatte sich der Kader schließlich wieder in vorzeigbarer Weise aufgefüllt.   <p> Allerdings zeigt die Formkurve beim zweiten Aufsteiger inzwischen nach unten. Nachdem Freiburg zuletzt gegen Wolfsburg die erste Heimniederlage (0:3) kassiert hatte, setzte es nun in Mainz die nächste bittere Pleite (2:4). <p>  Zusätzlich in die Karten spielt dem Club die Tatsache, dass sich am kommenden Spieltag mit Stuttgart und Hannover zwei direkte Keller-Rivalen gegenseitig die Punkte wegschnappen werden.  <p> Aus gegebenem Anlass geht der heimische Liganeuling bei den Buchmachern dennoch leicht favorisiert in die Partie. Zu welchen Leistungen dieser vor heimischem Publikum imstande ist, musste vor eineinhalb Wochen schließlich erst der Vizemeister schmerzvoll am eigenen Leib erfahren.  </pre>


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<pre> Offensichtlich hat der erfolgreiche Lauf der vergangenen Monate den eigentlich unabdingbaren Bundesliga-Stallgeruch vorübergehend verzichtbar werden lassen — dank der verständlichen Euphorie zieht ein Erfolgserlebnis zurzeit gleich das nächste magnetisch an.  <p> Trainer Martin Schmidt ortete allerdings noch anderes Verbesserungspotenzial — so fehle ihm „die Gier, in die Box zu kommen.“ Seine Ankündigung: „Wir haben etwas aufzuholen.“  <p>  Die Wettfreunde erwarten eine eher zähe Angelegenheit für die Gäste aus Sachsen. <p>  Wenn die Schwarz-Gelben in Mainz auch nur eine annähernd so gute Leistung wie vor der Länderspielpause gegen die Bayern abrufen können, steht der Ausgang des Duells so gut wie fest.  <p> Nun ist es allerdings nicht nur für die ursprünglichen Ambitionen der Rheinländer zu mickrig, dass sich Fortschritte derzeit nur in etwas erträglicheren Niederlagen zementieren — auch das Abstiegsgespenst wird erfahrungsgemäß nur mit zählbaren Resultaten zu vertreiben sein.  </pre>


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